- Ausbildung
zur Goldschmiedin an der Fachschule für das Edelmetallgewerbe Schwäbisch
Gmünd
- Studium der Angewandten Kunst an der Hochschule für Bildende Künste
Berlin von 1961 - 1970
- An der Hochschule für Sozialpädagogik unterrichtete sie von 1980
- 1990
- 1. Preis für angewandte Kunst Berlin Brandenburg auf der Zeughausmesse 2009
- Ankäufe durch das Museum für Stadtkultur Schwäbisch Gmünd
- Sie lebt und arbeitet in Berlin und den Marken ( Italien )
SCHMUCK
UND OBJEKTE
In den schmückenden
Objekten, die ich schaffe, Nadeln, Hals-, Ohr- und Handschmuck,
alles Unikate, versuche ich ein dynamisches Prinzip von Gewicht
und Gegengewicht zu verwirklichen. In ihnen drückt sich meine Auseinandersetzung
mit Formen der Flora und Fauna aus.
Das Material, mit dem ich arbeite, polarisiere ich, indem ich das
harte und dunkle Eisen mit dem weichen und strahlenden Gold konfrontiere.
Ich verwende Südseeperlen, Bergkristalle, Rohdiamanten und Korallen,
um sie mit schwarzen oder goldenen Metallen zu verbinden.
Durch Treiben und Ziselieren, durch das wegnehmende Ätzen und das
hinzufügende Tauschieren schaffe ich Chiffren auf Körpern. Polarität
zählt zu den allgemeinsten Prinzipien des Lebens. Sie als Spannung
sichtbar werden zu lassen, darin sehe ich meine Aufgabe als Schmuckgestalterin.
Nach Goethe verstehe ich Spannung als den "Zustand eines energischen
Wesens in völliger Bereitschaft, sich zu manifestieren, zu differenzieren,
zu polarisieren."
Diese Objekte sind dazu bestimmt, am menschlichen Körper getragen
zu werden und auch hier sehe ich die Spannung einer Polarisierung:
Im Mehr oder Weniger, dem Betonten und Zurückhaltenden, dem Heftigen
und Mäßigenden entsteht ein symbolhaftes Spiel mit mannigfaltigen
Bedeutungen.